House of Fears – Deine Angst wird Dich töten

House of Fears – Deine Angst wird Dich töten

Kritik, Berwertung, Rezension und Fazit zum DVD Neustart

Was wäre die Welt ohne das Hochgefühl des Schauders? Eine Frage, der sich auch die Teenager Samantha (Corn English), Hailey (Sandra McCoy), Devon (Michael J. Pagan), Carter (Corey Sevier), Candice (Alice Greczyn) und Zane (Eliot Benjamin) stellen, indem sie in ein noch gar nicht eröffnetes Gruselkabinett eindringen. Anstatt jedoch miteinander herumzumachen, sehen sich die jungen Leute bald einem schlimmeren Alptraum als unvermittelt auftauchenden Eltern ausgesetzt: Eine mysteriöse afrikanische Statue lässt nämlich die Ängste der Menschen real werden, was rasch zum Anstieg der Todesrate unter dem Sextett führt …

Kritik: „House of Fears – Deine Angst wird Dich töten“ ist einer jener Filme, die an zahlreiche ähnliche Genrebeiträge erinnern, ohne deren Klasse auch nur annähernd zu erreichen. Eine vom Bösen bedrohte Gruppe, die an einem düsteren Ort gefangen ist, entpuppt sich nicht als die originellste Prämisse für einen Horrorfilm. Dennoch lässt sich der von Ryan Little inszenierte Schocker gar nicht übel an: Binnen weniger Minuten wird das einander hassende Geschwisterpaar Sam und Hailey eingeführt und begibt sich die sechs Köpfe umfassende Teenie-Gruppe in das Gruselkabinett.

Freilich: Ab diesem Zeitpunkt folgt der Film den vorzeichneten Pfaden. Als spannend erweist sich allenfalls die Frage, in welcher Reihenfolge die Opfer gemeuchelt werden. Irgendwelche tieferen Motive finden sich nicht: Ein Kultgegenstand verursacht die Erweckung bösartiger Monster zu realem Leben – für die Protagonisten bedeutet dies den Kampf ums nackte Überleben. So weit, so bereits oft gesehen und halbwegs gut.

Nicht annähernd als „gut“ können einige der schauspielerischen Leistungen bezeichnet werden: Während Corn English eine sehr gute und überzeugende Performance abliefert, passt sich der Rest der Schauspielerriege dem bescheidenen Niveau des Filmes an. Dabei kann man „House of Fears – Deine Angst wird Dich töten“ keineswegs völliges Versagen bescheinigen: Flüssige Regie, interessante und stimmige Sets, akzeptable Kostüme. Trotzdem schafft es der Film an keiner Stelle, den Zuschauer ins Geschehen hineinzuziehen. Schuld daran trägt vor allem das dürftige Drehbuch. Überraschungslos und in jeder Faser unoriginell, sorgsam bedacht, praktisch jedes Klischee zu bedienen, den Figuren kein Interesse schenkend – Ryan Little liefert einen aalglatten Horrorstreifen ab, dem jegliche Ecken und Kanten fehlen.

Ungewöhnlich ist allenfalls der Verzicht auf explizite Gewaltdarstellungen, sadistische Morde oder Hektoliter an Blut. Das von „Saw“ & Co. inzwischen überreizte Publikum könnte an diesem verglichen harmlosen Streifen auch aus diesem Grund durchaus Gefallen finden. Wer sich aber einen mitreißenden, intelligenten Horrorfilm erhofft, dürfte von „House of Fears – Deine Angst wird Dich töten“ enttäuscht werden.

Fazit: Konventioneller Horrorfilm, der auf bescheidenem Niveau unterhält.

Bewertung: 2/5 (akzeptable Genrekost ohne besondere Höhen und Tiefen)

Zum Thread im Forum:

http://www.forum.moviesforum.de/house-of-fears-t58.html#260

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One Response to “House of Fears – Deine Angst wird Dich töten”

  1. kartin sagt:

    der Film ist einfach nur der hammer ich habe mich voll erschrocken der ist so geil

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