Independence Day
Independence Day
Ich habe den Film schon etliche Male gesehen aber bisher noch nie etwas darüber geschrieben. Gestern Abend lief der Film zum gefühlten zwanzigsten Mal im privaten TV Fensehen auf dem Sender Vox und ich habe mich durch die schier unendlich erscheinenden Werbeblöcke von 20.15 Uhr – 22.55 Uhr an einem Wochentag sprichwörtlich durchgequält.
Der Filmregisseur Roland Emmerich produzierte den Streifen im Jahre 1996 nachdem er zuvor mit Filmen wie Universal Soldier und Stargate bereits seinen endgültigen Durchbruch im Filmgeschäft geschafft hatte, mittleweile gehört er zu den bekanntesten Regisseuren der Welt.
Zum Film:
Überall auf der Erde gehen ausserirdische Raumschiffe über den grössten Städten in Position um den Angriff und die anschliessende Übernahme durch die Aliens vorzubereiten. Gigantische Raumschiffe mit einem Umfang von 30 Kilometern stehen immer im Kontakt zum Mutterschiff, welches vor unserem Mond positioniert ist. Nachdem der Countdown abgelaufen ist, werden sämtliche Metropolen dieser Erde in einem ersten Angriffsakt spektakulär durch eine uns unbekannte Primärwaffe zerstört. Der Gegenschlag verpufft an den Schutzschilden vor den feindlichen Raumschiffen. Selbst die stärkste irdische Waffe, die Atombombe, versagt dabei. Der Schlüssel für einen Sieg über diese wandernden Alien-Nomaden aus den Fernen des Weltalls liegt in der Area 51, wo seit den fünfziger Jahren ein Raumschiff und drei Insassen untersucht werden. Mit Hilfe dieses Transportmittels soll im Mutterschiff ein Computervirus in die Daten der Kommunikationszentrale untergeschoben werden, damit die Schilde abgeschaltet werden. Es beginnt nun eine der grössten Schlacht, die je auf unserem Planeten geschlagen worden ist…
Trailer:
Schauspieler:
* Jeff Goldblum – David Levinson
* Will Smith – Captain Steven „Steve“ Hiller
* Bill Pullman – Präsident Thomas J. Whitmore
* Margaret Colin – Constance Spano
* Judd Hirsch – Julius Levinson
* Mary McDonnell – Marilyn Whitmore
* James Rebhorn – Albert Nimzicki
* Randy Quaid – Russell Casse
* Robert Loggia – General William M. Grey
* Brent Spiner – Dr. Brackish Okun
* Vivica Fox – Jasmine Dubrow
* James Duval – Miguel Casse
* Harvey Fierstein – Marty Gilbert
Fazit:
Der Film schöpft mit Sicherheit, alle zur damaligen Möglichkeiten von Effekten und optischen Hintergründen voll aus, keine Frage. Dieser Science Fiction Film ist ein Feuerwerk an technischen Special Effecten. Erstaunlich schwach ist jedoch, die Leistung von manchen Schauspielern in diesem Streifen und die magere Story mit den vielen Ungereimtheiten. So treffen sich beispielsweise alle wichtigen Protagonisten des Films wie durch reinen Zufall irgendwann in der Area 51 – ein geheimer Platz, der fast 50 Jahre sein Geheimnis versteckte. Egal ob kleiner Krieger, Stripperin oder Präsident, alle finden wie von Zauberhand den Weg dorthin. Unterwegs findet man gar noch die Firstlady irgendwo in den Ruinen einer Millionenstadt, die dann in der Area 51 unter den Augen der Tochter sterben darf. Oder gleich zu Anfang, als die Meldung gesendet wird, dass sich vom Mutterschiff drei Dutzend Raumschiffe in der Grösse von ganzen Städten gelöst hätten. Doch nur 15 dieser Alienkampfschiffe nehmen Positionen über den Metropolen dieses Planeten Stellung, so die weiterführenden Berichte. Zu Ende werden diese 15 Raumschiffe samt dem Mutterschiff in einem hingebungsvollen amerikanischen und zugleich patriotischem Kampf zerstört und die Erde gerettet. Wo die restlichen zwei dutzend Schiffe abgeblieben sind, werden wir wohl nie erfahren. Der Film lief sehr erfolgreich in den Kinos und spielte rund 800 Millionen Dollar in die Kassen. In der Rangliste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten rangiert dieses Werk auf Platz 15. Roland Emmerichs neuster Streifen heisst 2012 und kommt nächsten Monat in die Kinos.
Bewertung: 3/5






