Volcano High – Review

Zum Film:

Kim ist ein junger übersinnlich begabter Schüler, der durch seine Kräfte bei seinen Mitschülern schnell als Konkurrenz angesehen wird. Das heißt, er ist zwar nicht der Typ, der auf Schlägereien steht, aber trotzdem wollen sich alle Schüler mit Ihm messen, was wiederum zur Folge hat, dass er bereits von neun Hochschulen geflogen ist.  Nun wurde er auf die Volcano High geschickt. Doch hier tobt seit Jahren ein Kleinkrieg zwischen Lehrern und Schülern. Und die Schülergruppen, zumeist in Sportneigungsgruppen aufgeteilt, konkurrieren noch gegenseitig. Und dass alles wegen eines Manuskriptes, dass den Schlüssel zur grenzenlosen Macht enthalten soll: Die heilige Schrift.  Zu allem Übel ist der Wächter des Manuskripts der einzige beliebte Erwachsene in der Schule, der ehrwürdige Meister und Schuldirektor. Dies hält seinen Stellvertreter jedoch nicht davon ab, den Meister mit einen Fluch zu belegen. Und während er versucht, das raffinierte Schloßsystem zu überwinden, das das Manuskript schützt, wird der Schulsprecher des Anschlages auf den Direktor bezichtigt und dafür eingesperrt. Alle Schülergruppen versuchen nun Kim auf Ihre Seite zu ziehen, doch dieser will bei diesem Kleinkrieg nicht mitmachen.  Aber der stellvertretende Schuldirektor heuert Aufpasser an, die gnadenlos und voller Brutalität gegen die sich schwächlich wehrenden Schüler vorgehen. Und so kommt es, dass die Situatuion eskaliert…


Kritik:

Zuallererst: Warum geht der Film zwei Stunden?!! Die Hälfte hätte es auch getan. Zu Beginn war der Film ja noch recht amüsant, ja fast sogar cool. Der Soundscore ist klasse und einige Schüler liegen Frisurenmäßig total im Trend (vonwegen Naturhaarfarbe, wie öde, wah?). Doch leider ist der Film zu sehr auf die lächerliche Schiene abgekommen und kommt daher eher als Slapstick-Humor rüber, wobei die Special Effects eher zweitrangig werden. Und warum wird Volcano High immer mit Matrix verglichen?! Wegen den Effekten? Also bitte. Zwar sind einige Szenen recht gut gelungen, aber teilweis waren sie viel zu kurz oder unnötig. z.B. die Szene in der Dusche. Klasse gemacht. Auch ist die Story viel zu stumpfsinnig, als das sie logisch erscheinen könnte. Nun zum vermeintlich besten Kämpfer Kyung-soo: Einfach unglaubwürdig. Da hat er nun diese Superkräfte und setzt sie nicht ein. Immerwieder steht er da, als würde die Action nun beginnen und, wieder nix. In den zwei Stunden ist er mehr hingefallen, als Frodo in über neun. Auch wurde gegen Ende nur noch geschrien, was mich stark an Akira erinnert hat, denn da war es genauso nervig. Ahr, wahr, oh,…. Ich mußte mich echt zwingen, durchzuhalten, denn es ging immer weiter und weiter und weiter.
Der Schuldirektor und die Lehrer überhaupt waren einfach nur lächerlich, so wie der Showdown. Der war so langwierig bis Kyung-soo endlich anfing sich zu wehren.
Einige Schülergruppen waren ganz okay, aber vom Hocker gerissen haben sie mich auch nicht. Ein “Bloß-nicht-drüber-nachdenken-Film” für zwischendurch. Nicht mehr, nicht weniger.

Bewertung: 3/10

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Book of Eli – Review

Zum Film:

Im Jahr 2044 ist unsere Erde vollständig zerstört. Nur vereinzelt haben Menschen die Apokalypse überlebt. Sie schlagen sich tagtäglich durch und  verkümmern immer mehr in ärmlichen Verhältnissen in den verfallenen Städte . Andere ziehen raubend und plündernd durch die Gegend. Auch der Hauptdarsteller (Denzel Washington) ist einer der Wenigen, die es in dieser unwirklichen Umgebung auf eigene Faust versuchen zu überleben. In seinem Besitz befinden sich lediglich ein paar Waffen zur Verteidigung, Tauschwaren und etwas Wasser. Zusätzlich befindet sich auch ein geheimes Buch in seinem Besitz, was er in Richtung Westen bringen möchte. Auf seinem Weg dorthin, macht er in einer Stadt eine Rast, um seine Vorräte an Proviant und Wasser aufzufüllen.  Schon sehr schnell wird aber der skrupellose Stadthalter Carnegie (Gary Oldman) auf ihn und seine kämpferischen Fähigkeiten  aufmerksam. Als er von dem Buch erfährt, will er es natürlich unbedingt besitzen, doch der Einzelgänger kann zusammen mit der jungen und sehr schönen  Solara (Mila Kunis) fliehen. Es beginnt nun eine aufreibende Verfolgungsjagd nach der scheinbar letzten Bibel auf der Erde…

Kritik:

Sehr schnell wird dem Zuschauer bei diesem Endzeitfilm klar, welche Vorbilder als Vorlage dafür dienten. Es sind natürlich die beiden Filme “Mad Max mit Mel Gibson” und “Waterworld mit Kevin Kostner”.

Die düstere Atmosphäre und die apokalyptischen Hintergründe wirken gespenstig, eine völlig menschenleere Welt erzeugen beim Zuschauer eine gewisse Faszination, der sich niemand entziehen kann. Der Soundtrack von Atticus Ross und die effektiv, platzierten Geräusche unterstützten diese Aufnahmen um ein Vielfaches. Zur Kulisse gehören weite Landschaften, kahle Wüsten und zerstörte Autobahnen samt ihren zurückgelassenen Eisenschrott an Fahrzeugen. Überall trifft man auf leblose Körper oder tritt hörbar auf menschlichen Knochen-Überreste.

Die Kampfszenen finden in fast regelmäßigen Abständen statt, wobei mir dabei das erste Aufeinandertreffen in Form einer Art Silhouette sehr gefallen hat. Die Kamera begibt sich dabei auf sichere Entfernung und durch die Schatteneffekte eines Tunnels, entsteht fast schon ein Manga-oder Comiceffekt. Die weitere Fights werden jedoch nicht mehr in solch einer Perspektive gezeigt. Dafür dürfen sich Gorefans auf durch die Luft fliegende Gliedmaßen und jede Menge spritzendes Blut freuen. Anfangs dachte ich auch an Paralellen zu Sin City, die aber im Laufe der Handlung verschwinden. Später entwickelt sich aber alles in Richtung der guten alten Italo-Western.

Denzel Washington überzeugt in seiner Rolle als Eli fast perfekt, auch der ewige Bösewicht Gary Oldman zeigt wieder, warum er für mich einer der besten Schauspieler ist. Auch hier gibt es für mich keine nennenswerte Abwertung. Insgesamt weiß der Film auch in Überlänge ordentlich zu gefallen, denn immer wenn es im Streifen, etwas fehlende Kurzweiligkeit ansteht, werden harte Gewaltelemente aufgefahren. Dabei zeigen beide Protagonisten ebenfalls ihr volles Können so das am Ende solcher Kämpfe mit Säbel oder Messer, der Gegner fast nie nur an einem Stück zurück bleibt.

Bewertung: 8/10

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The Expendables – Review

The Expendables – Review

Zum Film:

Die Story ist kurz und knapp – der ehemalige Rambo-Star Sylvester Stallone ist mit seiner Söldnergruppe im Dschungel auf Verbrecherjagd. Gemeinsam sollen sie in Südamerika einen Diktator stürzen, der seit 20 Jahren seine Bevölkerung tyrannisiert und unterdrückt. Doch ihre Auftraggeber spielen ein falsches Spiel. Denn das eigentliches Ziel ist die Eliminierung der Söldner-Truppe.

Kritik:

Ehrlich gesagt, ich war im Vorfeld dieses Actionfilms sehr von den großen Namen all dieser Opa-Actionsstars beeindruckt. Noch nie hatte man die wichtigsten Haudegen in einem Film gemeinsam erleben dürfen. Dazu noch den Gouverneur von Kalifornien. Für mich ist Arnie immer noch der Actionheld schlechthin! Er ist natürlich kein begnadeter Schauspieler, und wenn man sich die Filme im Original anschaut, zuckt man bei seinem Englisch zusammen. Aber er war und ist einfach ein “Typ”! Hat man ja beim letzten “Terminator” gesehen: Einen Schwarzenegger kann keiner ersetzen, der ist einfach einzigartig. Warum er sich den Gouverneursposten angetan hat? Nun, das ist einfach eine ganz neue Herausforderung. Jedes Jahr erscheinen zig Filme – aber Gouverneur von Kalifornien gibt es nur einen. Schade, dass sich Arnie letzten Endes als treuer Staatsdiener erwiesen hat, der genau so weit “links” stand wie alle anderen auch. Schade auch, daß seine Rolle nur ein Cameo-Auftritt darstellt und er auf mich lediglich mit dieser kurzen Einlage die Wirkung eines Touristen oder Lehrers für Geographie wirkt. 5 Minuten lang kann man die drei Top-Actionstars bei „The Expendables“ gemeinsam auftreten sehen. Das Treffen der 3 findet in einer Kirche statt. Stallone als Macho-Söldner will bei Bruce Willis ( Mr. Church) anheuern. Während die Beiden über ihr Killer-Business plaudern – betritt Arnie die heiligen Gemäuer und nimmt am exklusiven Vorstellungsgespräch teil. Überhaupt wird der halbe Film nur durch jede Menge debile Sprüche sowie frugale Dialoge getragen. Schnell kommt dabei fehlende Kurzweiligkeit auf. Mickey Rourke, Jason Statham, Dolph Lundgren und Jet Li sind natürlich richtig cool aber ohne Action sind sie aber auch nur blasse Sternchen! So richtig los geht es aber erst in der zweiten Hälfte des Actionstreifens, da sieht man zumindest diese Szenen, welche man aus den wilden Achtzigern kennt und eigentlich erwartet hätte. Alles explodiert um einen herum und selbst auf die eigenen Stunts der Schauspieler wurde großer Wert gelegt. Für faszinierende Unterhaltung reicht das natürlich heutzutage nicht mehr aus und so bleibt am Ende nur  durchschnittliche Action-Kost für den Zuschauer zurück.

Bewertung: 5/10

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Neu im Kino ab 2. September

Neu im Kino ab 2. September

Unsere Kinoneustarts diese Woche in Deutschland

Avatar – Aufbruch nach Pandora (Erweiterte Fassung)

Science Fiction/AbenteuerUSA 2009-2010
169 Min.

***

Duell der Magier

Fantasy/AbenteuerUSA 2010
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren109 Min.

***

Männertrip

KomödieUSA 2010
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren109 Min.

***

Wasser und Blut

DramaUSA 2009
87 Min.

***

Zwischen uns das Paradies

DramaBosnien und Herzegowina/D. 2009
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren103 Min.
Ein kinderloses Paar im Nachkriegs-Sara

***

Verrückt nach dir

KomödieUSA 2010
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren103 Min.

***

Jane’s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall

Porträt/BiographieDeutschland 2010
FSK: Ohne Altersbeschränkung107 Min.

***

Daniel Schmid – Le chat qui pense

Porträt/BiographieSchweiz 2010
85 Min.

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Survival of the Dead – Review

Zum Film:

In der Hölle ist kein Platz mehr und die Toten kommen auf die Erde zurück. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich aus den Klauen Millionen hungriger Zombies zu retten. Einer davon ist der abgeklärte Sergeant Crocket mit seiner desillusionierten Einheit. Durch Zufall erfahren sie von einer Insel vor der Küste Nordamerikas, einem angeblich sicheren Zufluchtsort. Dort angekommen stellen sie fest, dass nicht die Untoten die größte Gefahr darstellen: Eine blutige Fehde zwischen den alteingesessenen Familien O’Flynn und Muldoon macht das Leben auf der Insel unmöglich. Während die O’Flynns die auferstandenen Untoten vernichten wollen, versuchen die Muldoons die Zombies zu domestizieren. Die untoten Freunde und Verwandten werden hinter Schloss und Riegel gehalten. Mit fatalen Konsequenzen…

Kritik:

Er, George A. Romero und seine Zombies sind einfach nicht tot zu kriegen. Nach dem Klassiker von 1968  “Night of the Living Dead” liefen zahlreiche weitere bekannte Horrorstreifen dieser Serie über die Kinoleinwände. Und wer glaubt, der Ideenreichtum des Altmeisters wäre nach über 40 Jahren und sechs Teilen im harten Geschäft gestorben, der irrt sich aber gewaltig. Auch im neuen Film gibt es immer noch eine neue Story und jede Menge gewohnte Gesellschaftskritik.

Der Streifzug führt uns dieses Mal auf eine abgelegenen Insel, wo zwei alte Familien leben. Während man sich auf der einen Seite für die normale Bereinigung mittels Schrotflinte auf der Insel entschieden hat, hat man es auf der anderen mit einer Art Pazifisten zu tun, welche die Zombies als nette Mitglieder der Familie ansehen. Darf man Kinder einfach töten, schwierige Frage? Oder sollten sie lieber schön brav an die Leine genommen werden, um sie nicht töten zu müssen. Es entstehen Konflikte, die auch dem Zuschauer nicht ganz verborgen bleiben! Letztere gewinnen immer mehr an Einfluß und verbannen schließlich den Rest der anderen Familie, samt seinem Anführer in einem einsamem Boot von der Insel.

Zwischendurch bekommt man natürlich immer wieder ein paar schöne Einlagen, wie zum Beispiel eine abgeschossene Schädeldecke oder ein paar unfreiwillig entfernte Organe recht ordentlich in Szene gesetzt, zu Gesicht. Wie gewohnt bei Romero erscheinen solche Vorgänge nicht abstossend, sondern fördern lediglich die Bauchmuskeln, durch lautes Lachen. Den Feuerlöscher-Schlauch in dem Mund eines Untoten sowie seine Auswirkungen danach, habe ich jedoch in anderen Filmen dieser Art schon deutlich besser gesehen.

Und da der Film mit der Verbannung der Familie nicht beendet ist, dürfen sie natürlich nochmals, und zwar zusammen mit einem Elite-Team auf das heimaltliche Eiland, zurück kehren. Zusammen mit einer Handvoll desertierter Soldaten der US-Nationalgarde gelingt auf einer geklauten Fähre die Rückkehr zur besagten Insel.

Unter ihnen auch eine ansehnlich, weibliche Lesbe, welche beim ersten Erscheinen vor laufender Kamera unter ihrem Tarnanzug masturbieren darf. Gewollt oder nicht, es kommt zumindest bei mir überhaupt nicht erotisch an. Dafür gefällt sie mir im weiteren Verlauf als durchaus unkonventionelle Zombie-Killerin. In gewohnter Manier werden nach dem Übersetzen auf die Insel ganze Horden von untoten Menschenfressern mittels Kopfschuss erledigt. Die Umgebung des Films erinnert dabei stark an alte Western, gemischt mit amerikanischer Folklore und modernen Schock- und Überraschungselementen. Langeweile kommt beim Showdown des Splatter-Horrors natürlich keine auf.

George A. Romeros Zombies sind längst schon Kult und wichtiger Bestandteil, welche aus unserer Kinolandschaft nicht mehr wegzudenken sind.

Bewertung: 7/10

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Beilight – Biss zum Abendbrot – Review

Becca (Jenn Proske) ist ein typischer Teenager, deren Mutter mit Tiger Woods eine Affäre hat. Deshalb zieht sie zu ihrem Vater (Diedrich Bader) ins idyllische Sporks, wo immer wieder mal die eine oder andere Leiche aufgefunden wird. Schon die Fahrt durch das Städtchen dünkt der schüchternen Becca nicht ganz geheuer: Ein Arbeitsloser bietet seine Dienste gegen Blut an und beim Zahnarzt kann man sich die Reißzähne richten lassen. Trotzdem versucht sie das Beste aus der Sache zu machen.

In der Schule wird sie sofort von ihren neuen Mitschülern gehänselt. Zum Glück begegnet sie dem attraktiven kreidebleichen Edward (Matt Lanter) und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Was sie noch nicht weiß: Er ist ein Vampir, wenngleich einer der menschenfreundlichen Sorte, der sich von Eichhörnchenblut ernährt. Dennoch beginnen jetzt die richtigen Probleme für Becca. Denn Edward verweigert sich ihr, um nicht in Versuchung zu geraten, sie zu beißen, und ein anderer Junge, der in Wahrheit ein Werhündchen ist, verliebt sich in die hübsche junge Frau. Probleme über Probleme in der Gefühlswelt der Menschen, Vampire und Werwölfe …

Kritik:

Jason Friedberg und Aaron Seltzer haben es wieder getan! „Date Movie“ war nur der Anfang ihrer unerbittlichen Welle an „Spoof“-Movies, die im günstigsten Fall bekannte Filmerfolge auf die Schippe nehmen und den Zuschauer zum Lachen bringen. Das klappte etwa in den „Die nackte Kanone“-Filmen oder in „Hot Shots“ ganz vorzüglich. Vermutlich deshalb, weil Friedberg und Seltzer bei diesen Produktionen nicht mitmischten. Denn “Beilight – Biss zum Abendbrot” erweist sich als der unterirdischen „300“-Parodie „Meine Frau, die Spartaner und Ich“ ebenbürtig. In dem einen wie dem anderen Streifen stellen Friedberg und Seltzer ihr Talent unter Beweis, jeden, aber wirklich jeden möglichen Gag zu versieben.

Tatsächlich ein Kunststück, angesichts der Steilvorlage in Form einer schwülstigen Teenie-Seifenoper rund um die Liebe zu einem Vampir. Die „Witze“ rekrutieren sich aus diversen Körperausdünstungen, brachialer Pseudo-Komik – eine Autotür knallt einem Typen wuchtig ins Gesicht, ein fürsorglicher Vater wird von seiner eigenen Tochter dort getreten, wo es Männern ganz besonders weh tut, etc. – und rasend unlustigen Veralberungen. Nicht fehlen dürfen natürlich die obligatorischen Schwulenwitzeleien und lieblosen popkulturellen Verweise.

Den Schauspielern, allen voran Jenn Proske in der Rolle von „Twilight“-Star Kristen Stewart, kann man keinen Vorwurf machen. Viel eher muss man sie sogar dafür bewundern, den ganzen Affenzirkus mitgemacht zu haben, ohne sich vom Set zu schleichen und eine neue Identität anzunehmen. Die alleinige Schuld an dem cineastischen Debakel ist dem Drehbuch der Herren Friedberg und Seltzer anzukreiden. Es ist offensichtlich, dass die beiden keinen blassen Schimmer haben, worauf es bei Komödien ankommt und ihr Handwerk schlichtweg nicht beherrschen. Witzige Szenen oder Gags entstehen nicht dadurch, irgendwelche erprobten Humorelemente wie Fürze oder komplett unmotivierte Kinnhaken in den Plot zu schmeißen und auf das Beste zu hoffen.

Fazit: Auch dieses Elaborat fand und findet seine Zuseher. Weshalb dem so ist, stellt ein Mysterium dar. Ebenso wie die Frage, wer eigentlich für die deutschen Untertitel englischsprachiger Filme verantwortlich zeichnet. Während der Originaltitel „Vampires suck“ immerhin noch eine gewisse Doppeldeutigkeit aufweist, wurde mit dem deutschen Titel „Biss zum Abendbrot“ zum offensichtlich bewährten Holzhammer gegriffen. Eigentlich sehr passend für das Witzniveau des Films.

Bewertung: 0/5 (auf seine Art ein Meisterwerk: 80 Minuten lang „Twilight“ zu parodieren und dabei nicht einen einzigen halbwegs tauglichen Witz zu produzieren, ist eine reife Leistung)

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Tomek Baginski: Die Polnische Geschichte in Acht Minuten

Die Polnische Geschichte in Acht Minuten

Dieser Kurzfilm wurde auf der Expo in Shanghai präsentiert. Es wurde der Versuch gestartet, wichtige historische Ereignisse in solch einen kurzen Animationsfilm zu bündeln. Der Schöpfer dieses Werkes ist Tomek Baginski.

Video anschauen

Fazit:

Ich finde der Macher des Films hat die schwierige Aufgabe sehr gut gelöst. Neben der sehr effektvollen und sauberen graphischen Umsetzung ist es ihm auch inhaltlich sehr gut gelungen, wichtige Momente des polnischen Volkes in nur 8 Minuten darzustellen. Wenn man diesen kleinen Film genauer  betrachtet, erscheint immer wieder eine Mühle an einem rauschendem Bach. Für mich ist das eine der Schlüsselszenen, denn trotz aller Kriege und Machtkämpfe, laufen Flüße und Bäche immer weiter ihren gewohnten Gang über all die Jahrhunderte von Jahren. Nichts konnte sie in ihrem Lauf aufhalten. Ich denke, auch sehr wichtig für Polen ist der Handschlag zwischen Nazi-Deutschland und der Sowjetunion im 2. Weltkrieg, welcher kaum geschichtliche Erwähnung findet. Oft nur als Befreier gefeiert, hatte die Rote Armee ebenfalls tausendfach gemordet, und das haben viele Polen bis heute nicht vergessen!

Bewertung: 9/10 (ein kleines Meisterwerk)

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Moon – Review

Moon – Review

Zum Film:

In der nahen Zukunft haben die Menschen auch auf dem Mond Stationen gebaut, um dort die natürlichen Ressourcen auszubeuten. Jede dieser Stadionen auf unserem Mond wird von jeweils nur einer Person betreut, welche insgesamt 3 Jahre ihre Arbeit verrichten müssen. Auf der Erde haben diese Personen den Status eines Astronauten. Sam Bell ist einer von ihnen, er hat in seiner Tätigkeit dort nur noch zwei Wochen zu arbeiten und freut sich nach der langen Zeit bereits auf die Rückkehr zu seiner Familie. Doch bevor er zur Erde zurückkehren kann, stolpert er jedoch über einen bewußtlosen Astronauten, der genauso aussieht wie er.

Trailer:

Kritik:

Der Film ist eine Low-Budged-Produktion, die aber aufgrund ihrer durchaus spannenden Story und den intelligenten Drehbuch sehr zu gefallen weiss. Sam Rockwell spielt den einsamen Astronauten auf seine ganz perfekte Art und Weise. Hut ab vor dieser Einzelleistung. Selbstgespräche und jede Menge Eigendialoge bestimmen das Geschehen fast durchweg fernab von der heimaltlichen Erde. Dieser Science-Fiction-Thriller lässt dabei keine Langeweile aufkommen. Die Hintergrundkulisse und die Effekte sind für diese Produktion völlig ausreichend und wirken dementsprechend nicht überzogen. Die Stimmung des Zuschauers wird dabei ständig sehr hoch beansprucht. Einsamkeit, ist es nicht das, was eigentlich jeder Mensch ablehnt? Ja, wir sind ein Leben in der Gemeinschaft gewohnt und lieben den Auffenthalt in der Gruppe oder mit Freunden. Der Soundtrack  ist schon recht gut zum passenden Thema gewählt und unterstützt die ständig etwas melankolische Disponiertheit.  Diese Klavier-Musik wirkt für den ein oder anderen schon etwas schräg, ich fand sie aber passend. Duncan Jones Debüt hat mich überzeugt. Seine futuristischen Phantasien lässt er hervorragend in Szene setzen, dass er zum Ende etwas mehr Dampf dabei gibt und seine Gedanken schweifen lässt, sollte man dabei nicht negativ bewerten. Insgesamt ein guter Einstieg in seine zukünftige Arbeit als Regisseur. Wir können also weiterhin gespannt sein.

Bewertung: 8/10

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Bloodrayne – Review

Bloodrayne – Review

Zum Film:

Im 18. Jahrhundert will sich Rayne (Kristanna Loken) – halb Vampir, halb Mensch – an ihrem Vater Kagan (Ben Kingsley) rächen. Der König der Vampire hat ihre Mutter vergewaltigt und ermordet. Zuflucht findet Sie zunächst in einem Zirkus, doch als sie dort aus Notwehr das Blut eines Menschen kostet, erwacht ihr Blutdurst und sie verwandelt sich in BloodRayne. Zusammen mit den beiden Vampirjägern Sebastian und Vladimir (Matthew Davis und Michael Madsen) macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater…


Kritik:

Bloodrayne ist wie im gleichnamigen Spiel für Konsole und PC kein Vampirfräulein, sondern eine Dhampirin: Ein Bastardkind aus der ungewollten Verbindung zwischen Vampir und Mensch. Sie besitzt neben sämtlichen Vorteilen der Vampire – ungeheure Stärke, besondere Wahrnehmung, tödlicher Biss – auch einige ihrer Nachteile, wie beispielsweise Lichtempfindlichkeit oder den ständigen, nervenaufreibenden Drang nach Blut. BloodRayne ist im Prinzip diese Art von Filmen, welche mir eigentlich sehr zusagen. Vampir und Mittelalter, das passt normalerweise, die Betonung liegt aber auf normalerweise. Die Besetzung mit Michelle Rodriguez, Ben Kinsley, Michael Madson und Meat Loaf ist sicherlich ebenfalls nicht die Schlechteste. Einzigstes Problem ist Regisseur Dr. Uwe Boll. BloodRayne ist wirklich grottenschlecht, dass einem beim Zuschauen die Langeweile den ganzen Film wie ein rotes Band verfolgt. Die Story ist extrem öde und selbst die großen Szenen der Schlachten wirken mies und stimmen hinten und vorne nicht. Der ganze Plot erscheint so hilflos und ohne einen richtigen Faden. Fraglich auf jeden Fall, wo die 25 Millionen Dollar Budget geblieben sind? In diesem Werk auf jeden Fall nicht, denn es wurde an jeder Stelle gespart. Das Schlimme an dieser Angelegenheit, Uwe Boll finanzierte seine Filme  fast ausschließlich durch deutsche Medienfonds. Boll gilt zu recht unter vielen Kritikern als einer der schlechtesten Regisseure der Gegenwart, was er mit diesem Streifen auch 100% unterstrichen hatte. Die Auszeichnung “Goldene Himbeere” war ihm also 2007 absolut sicher und völlig gerechtfertigt.

Bewertung: 0/10 (absoluter Schund)

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Dumplings DVD – Review

Dumplings DVD – Review

Zum Film:

Wohl keine Frau wird der Verheißung ewiger Jugend gänzlich widerstehen können. Das Ex-Starlet Qing (Miriam Yeung) ist entschlossen, diesen Traum Realität werden zu lassen. Sie scheut weder Kosten noch Mühe, um mit der mysteriösen Köchin Mei (Bai Ling) in Kontakt zu kommen. Deren sagenumwobene DUMPLINGS – DELIKATE VERSUCHUNG sollen den Alterungsprozess stoppen. Sofern man sich traut, von den Spezial-Klößen zu essen – denn vorsicht diese  Füllung hat es echt in sich und ist ist schwer verdaulich. Guten Appetit!

*Dumplings – delikate Versuchungen

*Auf DVD und Blu ray

DVD Infos:

Audioformat: Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Cantonesisch, DTS Digital 5.1 in Deutsch
Bildformat: Widescreen (1.85:1 – anamorph)
Freigegeben ab 18 Jahren

Kritik:

Eine Gänsehaut bekommt man schon bei dem Gedanken, was da als Schönheitsmittel verwendet wird. Zu Beginn ist einem noch gar nicht klar, was Köchin Mei da so sorgfältig klein hackt, aber spätestens nach Mrs. Lee erstem Besuch weiß man bescheid. Außerdem erfährt man eine Menge Sachen über die Esskultur Japans, die Mei so nebenbei erklärt. Nicht nur die geheime Zutat wurde immer prächtig, wenn auch unscharf, in Szene gesetzt, sondern auch die Schmatzgeräusche, wenn so eine Teigtasche genossen wurde. Und wenn es sich nicht gerade um Essen drehte, gabs mal ne Runde Sex oder es wurde eine Abtreibung vollzogen. Letzteres war schon ziemlich markaber, aber das war der ganze Film. Mei hat übrigens nen Vollschlag weg. Schon allein vom Reden her. Egoistisch und total durchgeknallt, was mir spätestens bei dem Lied, dass sie Mrs. Lee vorsang auffiel. Auch so ist sie total gleichgültig mit dem Thema umgegangen, aber gut, sie kannte es halt nicht anders. Doch nicht nur die Frau strebte nach ewiger Jugend, sondern auch ihr Mann, obwohl ich mir auf Anhieb nicht sicher bin, ob er die halbausgebrüteten Vögel zur Verjüngung aß, oder für seine Potenz, die er mehrmals im Film unter Beweis stellen konnte. Womit wir wieder bei den Schmatzgeräuschen wären. Grotesk war es allemal.  Gut fand ich, dass die Verköstigung doch ein paar Nebenwirkungen hatte und wie Mrs. Lee letztendlich selber zur Herstellung schritt. Jedenfalls ein sehr effektives Ende! Da die Geschichte aber teils ziemlich langatmig erzählt wurde und noch einige Fragen offen sind, bekommt der Film von mir nur eine durchschnittliche Bewertung. Insgesamt schiesst der Film zu weit über sein Ziel hinaus, es ist einfach stellenweise zu ekelhaft und sicherlich sehr makaber für Alle, die mit Abtreibungen oder Fehlgeburten schon mal zu tun hatten.

Bewertung: 5/10

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