Wir berichten ueber Filme, Movies, Serien auf DVD und Blu Ray oder im Kino und im Fernseh/TV Programm ***
Moviesforum.de sendet Content an Google News nach Verifizierung!
Durch eine Aufnahme auf einem Geburtstagsvideo der Kinder entdeckt die Hausfrau Sandy (Catherine Zeta-Jones), dass ihr Mann eine Beziehung mit einer anderen Faru hat. Sie zieht nach dieser Aktion sofort mit ihren beiden Kindern nach New York. Dort sucht sie nun einen Babysitter für Ihre zwei Kinder, damit sie wieder arbeiten gehen kann. Der männliche Babysitter Aram (Justin Bartha) kümmert sich neben seiner Arbeit mit den Kiddies auch sehr um die Bedürfnisse der schönen Mutter. Es beginnt eine Liebe zwischen den Beiden, obwohl der Altersunterschied zwischen Sandy und Aram recht gross ist…
Vorspiel: Eine 08/15-Komödie vom Reißbrett. Und eines finde ich ja bemerkenswert: 15 Jahre Altersunterschied – na und? Wenn der Mann 15 Jahre älter wäre, würde keiner auch nur eine Sekunde darüber nachdenken. Umgekehrt scheint es bemerkenswert zu sein. Da lobe ich mir “Harold and Maude” – da beträgt der Altersunterschied rund ein halbes Jahrhundert. Das ist wenigstens konsequent. PS: Interessant auch, dass die Rollen für Schauspielerinnen jenseits der 30 dünner und dünner werden. Als Schauspielerin kann man entweder nur das heiße Love Interest oder die konservative Mutter / Oma hinterm Herd spielen. Ich meine, warum gibt es nicht ganz normale Rollen für 50jährige Schauspielerinnen?
Nachspiel: Heute gesehen, und ich muss schon sagen: Hut ab! Dachte nicht, dass man aus den Fäkalwitzen, die bei “American Pie 4″ abgelehnt wurden, weil sie zu tief waren, eine Romantikkomödie schneidern könnte.
Leid tut es mir um Catherine Zeta-Jones, die äußerst sympathisch und natürlich rüberkommt. Der Rest ist schlichtweg furchtbar: Ist es wirklich noch sooo witzig, wenn jemand auf der Toilette unappetitliche Geräusche macht? Oder man angekotzt wird? Die Kinder sind unglaublich nervig. Irgendwie erschließt sich mir der Humor nicht, wenn kleine Kinder dauernd fluchen oder über diverse Körperflüssigkeiten sprechen: “Hat er in Dich reingepinkelt?”- das war schon heftig. Da gab es doch auch eine Penis-”Diskussion”, oder? Aber das ist ja nichts Neues: Lass ein Kind etwas Obszönes sagen oder sich wie ein Musikstar kleiden und “singen”, und schon hast du einen garantierten Lacher. Frag mich nicht warum, ist einfach so. Leider! Witzig fand ich einzig den “Exhibitionisten”: Voll angezogen und nur mit blankem Oberkörper – gilt das in den USA bereits als “exhibitionistisch”?
Der erfolgreichste Film aller Zeiten ( Kommerziell) ging bei der Oscarverleihung gestern Nacht leer aus, Grund genug ein paar Anmerkungen zum Science Fiction Spektakel auf unserer Webseite loszuwerden…
Zum Film:
[...] Im Film Avatar wird der querschnittsgelähmte Marine Jake (Sam Worthington) in ein Forschungsprogramm auf den Planeten Pandora gebracht. Ursprünglich war dafür sein verstorbener Zwillingsbruder angedacht. Durch Experimente mit der DNS werden Avatare geschaffen, die durch sogenannte Gefühlsreflektoren mit Hilfe einer eigens dafür entwickelten Technologie durch die Soldaten gesteuert werden. Hinter jedem Avatar sitzt eine menschliche Gestalt, die jede Bewegung steuert. Sie sollen bei der Ausbeutung des Planeten Pandora als Vermittler unter den Einheimischen mitwirken – und auch mit Gewalt die Förderung der Bodenschätze voran zu bringen. Während der brutalen Kolonialisierung entwickelt sich auch eine grossartige Liebe. [...]
Rezension zu Avatar:
Ehrlich gesagt bin ich doch etwas enttäuscht von dem Film. Ich habe ihn in 3D gesehen und empfehle jedem, sich den Film in 3D anzugucken, um die Wahnsinnseffekte so richtig genießen zu können. Die Story selbst ist für Cameron-Verhältnisse sehr dünn, eine Art “Pocahontas” im Weltall. Hier böse Kapitalisten, dort edle “Wilde”. Da hätte Cameron doch ein wenig feinere Nuancen ziehen können. Die Entwicklung des Plots ist äußerst vorhersehbar – schade! Das soll nicht heißen, dass der Film schlecht wäre. Es waren grandiose 3 Stunden im Kinosaal. Aber in den 12 Jahren seit “Titanic” hätte ein komplexeres Drehbuch sicher nicht geschadet. So, und ich hoffe, als Nächstes macht Cameron das wieder, was er wie kein Zweiter kann: Action! Was soll eigentlich diese Unsitte, den Film urplötzlich für eine viertelstündige Pause zu unterbrechen? Wenn schon eine Pause, dann bitte nicht anscheinend völlig wahllos eine emotionale Szene zerhacken. Das hat richtig weh getan. Um am finanziellen Aspekt anzuknüpfen: Inklusive Marketing sollen die Kosten rund eine halbe Milliarde Dollar betragen. Das würde bedeuten, dass der Film eine Milliarde einspielen müsste, um ausgeglichen zu bilanzieren … Zugegebenermaßen ist das reine Spekulation, da die Kosten nicht bekanntgegeben wurden. Spricht meiner Ansicht nach jedenfalls für ein enorm hohes Budget. Dank der Zweitauswertung muss man sich jedoch keine Sorgen um die Produktionsfirma machen: Auf DVD und Blue-Ray (Start 31.12. 2010) wird der Film ebenfalls für riesige Umsätze sorgen, und es handelt sich quasi um den ersten echten 3D-Film, was ihn zum Pionier der in den nächsten Jahren kommenden 3D-Technologie fürs Heimkino machen wird. Ganz zu schweigen vom Computerspiel, Merchandising, etc. Für einen originären Film, der weder eine Fortsetzung ist, noch auf einem Bestseller basiert, ist das mehr als ansehnlich. Durch die Lauflänge von knapp 3 Stunden sind außerdem weniger Vorstellungen möglich, als bei einem “normalen” Zweistundenfilm. Meiner Meinung nach ist “Avatar” ein “Pocahontas in Space”. Die Parallelen sind verblüffend. Fairerweise muss man aber zugeben, dass sich die meisten Plots sehr ähneln. Ich habe vor Jahren einen sehr interessanten Artikel diesbezüglich gelesen. Da stellte der Autor die These auf, dass sich sämtliche Geschichten auf, wenn ich mich recht entsinne, sieben Basisplots zurückführen lassen. Der populärste davon ist natürlich der Held wider Willen, der über sich hinauswächst und das Böse bekämpft und schließlich besiegt. Odysseus unterscheidet sich von Luke Skywalker eben nur durch die historische Perspektive. Übrigens denkt Cameron angeblich bereits über Teil 2 und 3 nach. Hier meine offizielle Reaktion: Wäre aber logisch: Unter einer Trilogie geht es heute ja nicht mehr. Indes sind die Beispiele rar gesät, in der eine Filmreihe nicht nach spätestens 2, 3 Teilen völlig versandet. Spontan fallen mir eigentlich nur die älteren James-Bond-Filme ein. Hingegen gibt es zahlreiche abschreckende Beispiele. “Shrek 2″ war ja noch ganz lustig, aber Teil 3 einfach nur furchtbar öde und unlustig. Schade finde ich jedenfalls, dass wir von Cameron in den nächsten Jahren wohl nichts anderes außer “Avatar” sehen und hören werden. Dabei war der Mann ein Visionär und produzierte am Mainstream vorbei, ohne den Geschmack der Massen zu vernachlässigen. Er geht jetzt wohl auch auf Nummer sicher, wie Spielberg, dessen Filme seit Jahren immer unerträglicher werden.
Um Sarah (Shauna Macdonald) über ein traumatisches Erlebnis, nämlich den Unfalltod ihres Ehemannes sowie ihrer Tochter, hinwegzuhelfen, soll ein Trip in ein unterirdisches Höhlensystem her. Das jedenfalls beschließen die Freundinnen Juno (Natalie Jackson Mendoza), Beth (Alex Reid), Rebecca (Saskia Mulder), Sam (MyAnna Buring) und Holly (Nora-Jane Noone). Die burschikose Juno übernimmt sogleich die Organisation und Führung, verschweigt den anderen Teilnehmerinnen jedoch, dass sie in ein noch völlig unerforschtes Höhlenlabyrinth hinabsteigen werden.
Zunächst sind die jungen Frauen von der bizarren Schönheit unter Tage fasziniert. Doch alsbald geschieht Unvorhergesehenes: Ein Verbindungsgang stürzt hinter ihnen ein und versperrt den Rückweg. Glück im Unglück: Felsmalereien weisen darauf hin, dass sie beileibe nicht die ersten Menschen in dem Höhlensystem sind und es vermutlich noch einen weiteren Ausgang gibt. Doch was selbst Juno nicht ahnt: Sie sind nicht alleine …
Kritik:
Der britische Regisseur Neil Marshall schuf mit „The Descent – Abgrund des Grauens“ einen Horrorfilm, der binnen kürzester Zeit zum Kultstreifen avancierte. Zu Recht, denn wenngleich er unvermeidbarerweise auch auf vertraute Klischees setzt, hebt er sich vom Gros der Genrekost angenehm ab.
Dies beginnt bereits bei der Rollenauswahl: Als einer der wohl wenigen Horrorfilme präsentiert er ausschließlich weibliche Protagonisten, die zudem keine hilflos kreischenden Dummerchen, sondern ganz gewöhnliche Menschen mit Stärken wie auch Schwächen darstellen. Dabei wurde auch weniger auf perfektes Äußeres, als vielmehr auf schauspielerisches Können gesetzt. Ein Seltenheitswert, der nicht dick genug herausgestrichen werden kann, ist doch Spannung unmittelbar mit glaubwürdigem Schauspiel verbunden.
Und an Spannung mangelt es keinesfalls: Ohne allzu langes Vorgeplänkel begleitet der Zuschauer die Frauen in die bedrohliche Tiefe. Für Gänsehaut sorgt dabei zunächst die klaustrophobische Enge, die geradezu schmerzhaft spürbar wird, als eine der Frauen in einem Stollen steckenbleibt und zusehendes in Panik gerät.
Später laufen die ahnungslosen Abenteuerinnen ausgerechnet einer Horde Höhlenbewohner über den Weg, die perfekt an das Leben unter Tage angepasst sind. Während sich die fleischfressenden Kreaturen Fledermäusen gleich via Schallwellen orientieren, gehen den an Tageslicht gewöhnten Menschen langsam, aber sicher die Batterien ihrer Taschenlampen aus …
Neil Marshall inszeniert in „The Descent – Abgrund des Grauens“ einen geradezu archetypischen Horrorfilm: Eine Menschengruppe sieht sich in ihr fremder Umgebung einer unvermittelt zuschlagenden Gefahr gegenüber. Somit spielt der knapp zwei Stunden lange Streifen in einer Qualitätsliga mit Meisterwerken wie „Der weiße Hai“ oder „Alien“, die einen beträchtlichen Teil ihrer bedrohlichen Atmosphäre aus der im Grunde menschenfeindlichen Umgebung gewinnen.
Dass im Angesicht blutrünstiger Kreaturen Spannungen zwischen den Frauen aufbrechen und die Gruppe spalten, anstatt zu vereinen, ist lediglich eine logische Konsequenz daraus.
Spezielle Erwähnung verdient der hervorragende Soundtrack, der die gruselige Atmosphäre des Streifens diskret untermalt, ohne vom Geschehen abzulenken.
Fazit: „The Descent – Abgrund des Grauens“ ist ein intelligenter, ungemein spannender Horrorfilm, der das Herz jeden Genrefans höher schlagen lässt und einmal mehr beweist, dass weder ein hohes Budget, noch große Namen einen Film ausmachen, sondern eine mitreißend inszenierte Geschichte.
Brokedown Palace Zum Film:
Die beiden Freundinnen Alice und Darlene wollen ihren Highschoolabschluß ihren Urlaub in Bangkok verbringen. Hier lernen sie Nick kennen, von dem Beide begeistert sind und als er sie auf einem Trip nach Hongkong einlädt, stimmen Beide zu. Doch am Flughafen werden sie durchsucht und die Polizei findet mehrere Kilo Heroin in ihrem Gepäck und es kommt was kommen musste: Die Beiden landen für 33 Jahre im Gefängnis. Aber zu ihrem Glück gibt es den Anwalt Hank Greene, der versucht das die Beiden wieder freikommen.
Regie: Jonathan Kaplan
Darsteller: Claire Danes, Kate Beckinsale, Bill Pullman, Jacqueline Kim
Kritik:
Brokedown Palace erzählt eine Geschichte über zwei Freundinnen deren Freundschaft auf eine sehr harte Probe gestellt wird. Am Anfang ist noch alles knack und back zwischen ihnen, aber dann landen sie unschuldig in ein Gefängnis, das in einem Land liegt, welches ihnen vollkommen fremd ist und wo sie kein einiziges Wort von der Sprache verstehen bzw. lesen können.
Hier in “Brokedown Palace” erleben sie den Gefängnisalltag wo die Verzweiflung allgegenwärtig ist und wo sich die Hoffnung auf Freiheit immer weiter entfernt. Anfangs halten sie noch zusammen, doch die gegenseitigen Anschüldigungen führen dazu, dass sich die Freundschaft langsam verliert.
Bei den beiden Freundinnen handelt es sich um Kate Beckinsale und Clarie Danes und Beide bringen ihren Charakter sehr gut rüber. Man fühlt mit ihnen mit und hofft, dass alles gut enden wird. Und Kate Beckinsale ist nun mal eine sehr gute Schauspielerin; ich kann nicht sagen, dass sie mir in irgendeinen Film nicht gefallen hat. Die anderen Schauspieler haben mir auch gefallen und die kleinen Nebenrollen wirken auch echt. Der Film hat eine traurig-dunkle Atmosphäre was mir sehr gefallen hat und man könnte meinen, dass der Film aus dem wirklichen Leben stammt. Auf Spielereien mit der Kamera hat man verzichtet und so verfolgt man eicnfach nur die Geschichte bis zum dramatische Ende.
Auf jeden Fall eine Empfehlung von Kate Beckinsale Fans und allen Anderen sollten sich diesen Film auch mal ansehen, weil der ist wirklich gut gelungen.
Die öffentlich rechtlichen Programme haben einen eindeutigen Auftrag. Dabei handelt es sich um die mediale Grundversorgung der deutschen Bevölkerung! Diese Umsetzung ist jedoch kläglich gescheitert oder doch besser gesagt, wohl wissentlich wird eine allgemeine Volksverdummung in Kauf genommen. Schaut man sich den Tagesablauf bsw. bei der ARD etwas genauer an, wird man sehr schnell feststellen, wie weit man von einer sogenannten Grundversorgung entfernt ist.
Früh morgens sitzen 5.30 Uhr bereits 4 (!!!) Moderatoren gleichzeitig vor der Kamera und begrüssen uns recht herzlich und gut gelaunt beim Morgenmagazin, während kurze Zeit später an die Kollegen der Tagesschau nach Hamburg weitergegeben wird. Natürlich hat man gut Lachen, denn wer die Tagessätze für Mitarbeiter bei der ARD kennt, weiß dass hier unsere Rundfunkgebühr richtig gut angelegt ist. Dafür erwarten uns dann bis 9.00 Uhr jede halbe Stunde die selben Beiträge in einer schier endlosen Schleife. Später ab 9.05 Uhr gehts dann weiter mit der Serie ” Rote Rosen “, während sich der Grundversorger-Konsument eine Stunde später bei der Mord und Totschlagsendung ” Brisant” die neusten Skandale und Unglücke überall auf der Welt ins heimische Wohnzimmer holen darf. Mit der Wiederholung von ” Roten Rosen “ startet die Grundversorgung am Nachmittag, anschliessend gehts weiter mit ” Sturm der Liebe “ , ” Nashorn, Zebra & Co. “ , sowie ab 17.15 Uhr natürlich wieder der ganz alltägliche Wahnsinn mit ” Brisant “. Auch das Abendprogramm startet wieder mit Soaps wie ” Verbotene Liebe “ und ” Marienhof “. Wer nun hofft zur besten Sendezeit für seine monatlich knapp 20, – Euro ein Spielfilm-Highlight als Unterhaltung zu sehen zu bekommen, der irrt sich aber gewaltig. Dafür gibts zuweilen heimatliche Klänge mit den Superstars der Volksmusik im Mutantenstadl zu sehen und zu hören.
Fazit: Die mediale Grundversorgung ist schon lange kein Argument mehr für die GEZ Gebührenerhebung und sollte daher schnellstens abgeschafft werden. Mehrwert durch qualitativ hochwertige Informationen stehen schon lange in keinem Verhältniss mehr zur tagtäglichen allgemeinen Volksverblödung durch die öffentlichen TV-Sender. Die gesendeten Nachrichten und ausgestrahlten Informationen werden bewusst von oben gesteuert oder teilweise sogar zensiert und versuchen uns durch diese Art der Propaganda in unseren Meinungen zu beeinflussen. Hinzu kommt die milliardenschwere Verschwendung der Gelder, der am Bürger eingetriebenen Zwangsgebühr durch die GEZ. In diesem Sinne bleibt langfristig keine andere Möglichkeit, als die mediale Grundversorgung auf ein Minimum zu beschränken oder ganz abzuschaffen! Denn eingespart sollte immer zuerst dort werden, wo es auch am notwendigsten ist…
So zumindest steht es auf der DVD, die sich gestern durch Zufall in meinen Player verirrt hat. Auf der Rückseite finde ich dann auch noch Slogans wie ” Brüllend Komisch”oder “Irre komisch”, verfasst von grossen Fernsehzeitschriften. (TV Movie) Keine Ahnung wieviel Geld für diese Aussage oder besser gesagt unter den Tisch gewandert ist, denn was mich die nächsten 83 Minuten eigentlich als Komödie unterhalten soll, spottet in Wirklichkeit jeder Beschreibung.
Aber kommen wir zur Handlung. Der Guru Pitka ( Mike Meyers) ist die offizielle Nummer 2 im grossen Erleuchtungsgeschäft, ein Zustand der dringend verbessert werden muss. Mit Hilfe von Jane (Jessica Alba), der Besitzerin einer Eishockeymannschaft soll der Sprung zur absoluten Number One endlich gelingen. Ihr bester Spieler Darren ( Romany Malco) hat nämlich ein emotionales Problem, was ihn hindert, endlich wieder Tore für das Team zu schießen. Das wiederum liegt daran, weil seine Frau mit “Le Coq” ( Justin Timberlake) durchgebrannt ist. Nun soll der Super Guru zeigen, was für Kräfte in Ihm stecken. Diese Weisheiten und Fähigkeiten hatte er sich unlängst von seinem Meister ( Ben Kingsley) geholt.
Die Komödie ist langweilige Kost, nichts aber auch rein garnichts animiert bei diesem Streifen zum Lachen. Auch die Starbesetzung kann an diesem wirklichen Unheil nichts mehr ändern. Aus Lachen wird hier reine Lächerlichkeit. Diese Gags dürften nicht mal unterbemittelte Sonderschüler von den Sitzen gerissen haben. Dafür gibts jede Menge altbackene Kalauer und abgedroschene Witze aus der untersten Schublade. Nichts erinnert mehr bei M. Meyers an die kultverdächtigen Szenen von Waynes World oder dem 007 Verschnitt Austin Powers. Der Film bekam zurecht im Februar 2009 die Auszeichnungen als “Schlechtester Film”, “Schlechtester Darsteller” (Mike Myers) und “Schlechtestes Drehbuch” bei der Goldenen Himbeere. Weitere Worte darüber zu verlieren, würde mich sicherlich noch mehr aufregen, deshalb breche ich an dieser Stelle auch diese Rezension mit der fälligen Einschätzung ab.
Bewertung: 0 / 10 ( Nicht einmal gelacht – dieser Film ist grottenschlecht!)
Nachdem das Original dieses Actionstreifens im Jahr 2000 recht erfolgreich lief, entschloss man sich bei Constantin Film zu einem Remake im letzten Jahr. Der Film wurde sofort auf DVD veröffentlicht und auf eine Kinopremiere verzichtet. Eine Entscheidung, die zumindest eine grössere Kürzung des Films umgehen konnte.
Die Geschichte beginnt irgendwo in der Golden Stadt Prag, als der Auftragskiller Joe ( Nicolas Cage ) in absoluter Kaltschnäuzigkeit einen Polizeiinformanten um die Ecke bringt. Der Berufskiller hat sich durch seine eiskalte und skrupellose Vorgehensweise bereits einen guten Namen rund um den ganzen Erdball gemacht. Auf Empfehlung des russischen Syndikats erhält er nach dieser gelungenen Aktion einen Auftrag in Bangkok. Dort soll er für den Gangsterboss Surat einige wichtige Leute aus dem Weg räumen. Die Einleitung in Prag und der schnelle Wechsel nach Bangkok bleibt leider dem Zuschauer etwas unverständlich, das hätte sich meiner Meinung nach, auch durchaus sparen können. Die Vorbereitungen für seine Aufträge laufen schnell und präzise und sofort ist jeder Zaungast dieses Actionfilms im Klaren – Bangkok ist schmutzig, brutal und korrupt. Also fällt es auch Joe nicht schwer, schnell einen Mitarbeiter für seine geplanten Unternehmungen zu finden. Seine Wahl fällt auf einen Taschendieb, denn Joe arbeitet stets über Mittelmänner uns steht niemals im direkten Kontakt mit seinen Auftraggebern. Durch all diese Vorsichtmassnahmen und seinen strikten Grundregeln hat er in der Vergangenheit immer professionell und erfolgreich gearbeitet. Doch in Bangkok scheinen die Dinge außer Kontrolle zu geraten, irgendwie entwickelt er Gefühle zu diesem asiatischem Menschenschlag. Sein neuer Mitarbeiter, der Taschendieb Kong ( Shahkrit Yamnarm) und die taubstumme Apothekerin Fon ( Charlie Yeung) hinterlassen deutliche Spuren von Sympathie beim sonst so knallharten Killer. So entsteht zu Kong eine Lehrer – Schüler Beziehung und zu Fon gar eine gewisse Zuneigung oder besser gesagt Liebe. Gerade bei der Ausbildung von Kong wird man stark an den Film Karate Tiger erinnert. Joe wird zum Vorbild für Kong und er möchte ebenfalls irgendwann in die Fußstapfen des grossen Lehrmeisters treten. Während man sich also auf den Strassen teilweise blutige Gefechte mit bösen Gestalten liefert, darf man nun auch die zweite Seite des Protagonisten kennenlernen. Während des geplanten Mordes an einem Politiker bekommt er Mitleid und ihm kommen Zweifel auf, er bringt es nicht über das Herz den beim Volk so beliebten Staatsdiener zu erschiessen. Auf Dauer kann das nicht gut gehen und auch die Auftraggeber bekommen langsam kalte Füsse. Man möchte lieber zukünftig auf die Arbeit von Joe verzichten und ihn eliminieren. Doch dabei haben sie nicht die Rechnung mit Joe gemacht, der absofort gegen seine alten Geldgeber arbeitet. Dabei kommt es zu blutigen Finale…
Fazit: Der Film hat in Deutschland die Einstufung USK ab 18 Jahre erhalten, was ich für durchaus gerechtfertigt halte. Neben den vielen Leichen, wird auch sonst nicht gerade zimperlich mit noch Überlebenden von Gefechten umgegangen, so ziemlich alle werden an Ort und Stelle exikutiert und hingerichtet. Ein paar Goreszenen bekommt man auch zu sehen, so zum Beispiel eine abgerissene Hand und einen blutspritzenden Oberarm, solche Szenen halten sich aber in Grenzen. Dass es aber am Ende nicht für einen Topfilm reicht, liegt an der überaus schwachen Story. Viele Ungereimheiten und fast ausschliesslich bekannte Sequenzen aus bekannten anderen Actionfilmen lassen das Movie sehr billig erscheinen. Im Vergleich zum Original wurde das Level an Ballerei und Hollywood Kitsch nochmals deutlich erhöht. Klar, Nicolas Cage ist eine grosse Schauspielpersönlichkeit, aber ohne Ihn wäre der Streifen wohl restlos wertlos und absolut unnütz gewesen.
Bewertung: 3/10 ( nur für ausgesprochene Nicolas Cage Fans zu empfehlen)
Der Film lief gestern 20.15 Uhr auf Sat 1, Grund genug ein paar Worte darüber zu verlieren. Jodie Foster spielt dabei eine Wissenschaftlerin, deren Aufgabe darin besteht, das Universum mit Hilfe von riesigen Antenen nach Funksprüchen aus dem All abzuscannen. Die Interesse an dieser Arbeit wurde bereits im Kindesalter durch Ihren Vater geweckt, der sie mit kleinen Funkgeräten und Teleskopen, dazu gebracht hatte. Die Arbeit wird von vielen Leuten belächelt und immer wieder werden Ihr bei den gestarteten Projekten, Steine in den Weg gelegt. Als der vollkommende Abbruch ins Haus steht, sucht sie Hilfe bei reichen und einflussreichen Industriellen und findet bei einem exzentrischen Milliardär Unterstützung.
Dann passiert das fast Unmögliche, es werden Funksprüche von einem fast 23 Millionen Lichtjahre entfernten Planeten mit Namen VEGA empfangen. Die Nachricht kommt mittels Primzahlen und wurde in mehere Frames unterlegt. Als man die Codes entschlüsselt hat, werden Bilder der Ansprache von Adolf Hitler aus dem Jahre 1936 zur Eröffnung der Olympiade. Diese Nachricht hatten die Ausserirdischen über Funksignale erhalten und nun zurückgesendet. Nach weiteren Untersuchungen findet man aber auch noch einen zweiten Frame in der Nachricht, der in einer anderen Frequenz dahinter gelegt wurde. Es sind endlos lange Geheimcodes, die einen Bauplan einer Maschine oder besser gesagt eines Raumschiffes enthalten. Damit könnte nun endlich die Reise zu anderen weit entfernten Planeten möglich sein. Das Projekt wird umgesetzt und verschlingt ca. 500 Milliarden Euro. In einem Auswahlentscheid soll entschieden werden, wer die Menschheit auf VEGA verteten soll. Am Ende verliert Jodie Foster aber wegen Ihrem Drang zur Ehrlichkeit gegen Ihrem Konkurrenten, da die Frage nach dem Glaube an Gott mit Nein beantwortet wird.
Doch der Start der Planetenreise wird durch Terroristen mittels zünden einer Bombe verhindert und dabei wird die ganze Maschine zerstört. Das Projekt scheint vorbei zu sein, doch da meldet sich der Milliardär zurück, der die Maschine als Kopie in Japan anfertigen lies. Jodie Foster beginnt nun Ihre Reise, welche auf der Erde nur in dem Bruchteil einer Sekunde erfolgt und ich Echtzeit 18 Stunden dauert. Sie ereicht Vega und bekommt aber nur wenige Antworten auf Ihre vielen Fragen von den Ausserirdischen in Gestalt Ihres gestorbenen Vaters. Sie erkennt die Schönheit des Universum und des Planeten VEGA, kann aber keine Beweise zur Erde mitbringen. Sie wird nun über Ihre Aussagen belächelt und nur wenige wollen Ihr glauben. Doch der Geheimdienst weiss, dass zwar keine Aufzeichnungen per Video gelungen sind aber die Laufzeit exakt 18 Stunden beträgt…
Buch: Alleine schon die Fiktion, was tatsächlich nach einer Kontaktaufnahme mit einer viel weiterentwickelten Lebensform alles auf der Erde passieren könnte ist ungeheuer spannend. Etwas schmunzeln musste ich bei der Theorie einiger rechtsgerichteter Fanatiker, dass Adolf Hitler es tatsächlich 1945 geschafft hat, mit Hilfe damals fortgeschrittener Technik in den Weltall zu entkommen und nun nach 50 Jahren auf die Erde als Diktator zurückkehrt. Das kann durchaus funktionieren, da das Leben im Orbit sich verlängert und nachweislich Krankheiten wie bsp. Krebs aufgrund von Sauerstoffmangel fast auszuschliessen sind.
Gut fand ich auch die Botschaft des Buches: Wir Menschen auf der Erde werden als grenzwertig von den Wächtern des Universums eingestufft. Kriegerische Lebensformen zerstören sich in der Regel meist von selbst. Es gibt also noch Hoffnung für uns…